Ryanair - Gründungsmitglied der Billigflieger

Ryanair wurde 1985 von einem Iren (Tony Ryan) gegründet. Von Beginn hat versuchte er, durch billige Tarife, in den Markt von British Airways und Aer Lingus einzubrechen. Ryanair expandierte sehr schnell, schrieb aber trotzdem rote zahlen.

1999 wurde die an Michael O’Leary übergeben, welcher 5 Jahre lang leitende und beratende Funktionen bei Ryanair innehatte. Von Anfang an setzte auf das das amerikanische Prinzip „ Kleinste Preise und keine Extras“. Er beschränkte sich lediglich auf einen Flugzeugtyp und strich Strecken, die sich nicht rentierten.

Mit dieser Deregulierung begann er 1997 mit der Expansion ins europäische Festland. Somit entstand am 14. Februar 2002 in Frankfurt-Hahn die erste deutsche Basis der Ryanair.  2003 dann übernahm Billigflieger-Ryanair den verlustreichen Billigflieger-Ableger BUZZ und KLM UK.

Bis heute sucht sich Ryanair die angeflogenen Airports in erster Linie nach dem Preis aus. Das Unternehmen versucht dabei, Vergünstigungen für sich zu gewinnen und erhält teilweise sogar Subventionen aus infrastrukturell schwachen Gebieten. Vor allem im Osteuropa erhoffte sich Ryanair einen wirtschaftlichen (und touristischen) Aufschwung, sowie die indirekte Entstehung von Arbeitsplätzen. Des weiteren versuchte Ryanair, kurze Standzeiten (max. 25 Minuten) zu garantieren um viel Geld einzusparen, Dabei wurde nicht nur an die abzufertigen Kapazitäten gedacht, sondern auch an kurz Rollzeiten. Ryanair fokussiert daher, schlecht ausgelastete Flughäfen, welche Abseits von großen Ballungsgebieten stehen, um Schwarze Zahlen einzufahren
Trotz das man Ryanair gerne nachsagt, jedes Flugfeld zu einem internationalen Flughafen ummodeln und erklären zu wollen, ist die  Fluggesellschaft bei der Auswahl der Flughäfen vorsichtiger geworden.

Daher wurden bereits so manch unrentable Zielorte eingestellt. Darunter zum Beispiel Groningen. Gerade die geerbten Routen von dem aufgekauften BUZZ-Unternehmen, waren von dieser Streichung betroffen. Dabei wurden sie entweder ganz gestrichen oder reduziert.

Ryanair bietet im Prinzip nur sogenannte point-to-point - Verbindungen an. Ryanair muss daher keine Anschlussmöglichkeiten gewähren, was natürlich für die kurzen Standzeiten der Maschinen von essentieller Wichtigkeit ist. Finanziell natürlich sowieso. Weiter werden Kosten in der Gepäcknachforschung gespart, da die meisten Gepäckverluste und Fehlleitungen den Anschlussflügen anzulasten sind. .

Dadurch fehlt den Ryanair-Basen der Charakter von klassischen Drehkreuzen wie z.B. London-Heathrow oder Frankfurt. Manche Touristen buchen jedoch Weiterflüge auf ihr eigenes Risiko. Gerade der Flughafen Stansted hat sich deshalb zu einem Drehkreuz für Reisende aller Art entwickelt.

1 Comment

  • By Vania, June 5, 2009 @ 8:13 pm

    Habe mir auch schon des öfteren mal überlegt, mit Ryanair Anschlussflügen zu reisen, aber die meisten Verbindungen die ich dann nur gefunden habe, beinhalteten doch einen beträchtlichen Aufenthalt in Stansted. Meist sogar mit einer Nacht dazwischen. Weiß noch nicht, ob ich da unbedingt Lust drauf habe, aber vielleicht mache ich es doch mal irgendwann, denn sparen kann man dabei, wenn man ein wenig Zeit und Mühe investiert ja doch meist.

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